Wicked Game
Ein spannendes und rockiges Musical um einen alten Fluch, der seit Generationen auf einer Familie lastet, einen Pakt mit dem Teufel und um gestohlene Herzen ...
| Idee
und Texte: Gabriele Knobloch Buch: Gabriele Knobloch, Dominika Szymanska und Thomas Klotz Arrangements und Kompositionen: Niels Fölster Choreografie: Thomas Klotz Regie: Dominika Szymanska Link zum Projekt: www.mks-hvl.de |
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Uraufführung
am 31. Oktober 2009 in Rathenow, Kulturzentrum, grosser Saal. Spieltermine: 2. November 2009, 20. und 21. März 2010 im Kulturzentrum Rathenow Oktober 2010: Gastspielreise nach Shanghai/China |




"Wicked Game" erzählt die Geschichte um Elén, ein junges Mädchen, das plötzlich nach ihrer Hochzeit mit Alexander zum bösartigen kalten Geschöpf wird. Alexander geht auf die Suche nach dem Grund dieser furchtbaren Wandlung seiner jungen Frau und entdeckt ein teuflisches Spiel. Eigens für „Wicked Game“ komponierte Niels Fölster zu den Texten von Gabriele Knobloch wunderschöne Songs, die diese Story illustrieren. Daneben bietet das Musical bekannte Rock- und Poptitel und Filmmusiken. „Wicked Game“ vereint hervorragende Solisten und Ensembles, die bei diesem Projekt von erstklassigen Fachleuten ausgebildet und vorbereitet wurden. Als Leiter der Musical-Band fungiert der Komponist selbst, die Gesangssolisten betreuen Andra Barz und Veronika Fölster. Für Schauspiel und Regie konnten zwei bekannte und erfahrene Musical-Darsteller gewonnen werden. Thomas Klotz (Tanz) und Dominika Szymanska (Regie) standen bereits in vielen Musical-Inszenierungen in Hamburg und derzeit in Berlin auf der Bühne und waren in der Stuttgarter Inszenierung „Tanz der Vampire“ in den Hauptrollen Alfred und Sarah besetzt. Thomas und Dominika lassen in dieses Musical ihre Bühnenerfahrung einfließen und inszenieren mit „Wicked Game“ eine faszinierende Story um böse Mächte und liebenswerte Helden. Für die Gesamtleitung zeichnet Gabriele Knobloch verantwortlich. Auch Ausstattung, Kostüm (Uta Baranowskyy, Herbert Knobloch, Andrea Dodt) und Bühnenbild (Roman Peisger) befinden sich in erfahrenen Händen.
Presse
Märkische Allgemeine vom 02.11.2009:
Höllisches Vergnügen
zu Halloween: Musik-
und Kunstschule begeisterte mit „Wicked Game“ im
Kulturzentrum RATHENOW - Der Teufel war los, und das nicht im
sprichwörtlichen Sinn, sondern in einer grandiosen
Musicalpremiere
der Musik- und Kunstschule Havelland, die am Samstag im Theatersaal des
Kulturzentrums über die Bühne ging. „Wicked
Game“
– böses Spiel – ist der Titel des
„Grusicals“, das in der Halloween-Nacht die
Zuschauer im
vollbesetzten Theatersaal zu fast ekstatischen Beifallsstürmen
hinriss.
Die Geschichte ist wahrhaft „teuflisch“. Die junge
Elaine
(Berit Rabe) wird noch während ihrer Hochzeitsfeier mit ihrem
Bräutigam Alexander (Hardy Engbers) zu einem kaltherzigen,
bösartigen Mädchen. Natürlich –
der Titel des
Grusicals lässt es erahnen – hat der Teufel seine
Hand im
Spiel. Einst schloss Elaines Vater Magnus (René Markau) mit
dem
„Gehörnten“ einen Pakt. Durch diesen Pakt
fiel dem
Teufel das Herz von Elaines Mutter Elenor wie auch das Herz Elaines zu.
Alexander ist verzweifelt: Wie nur kann er seine geliebte Braut retten?
Schon beginnt der immerwährende Kampf zwischen Gut und
Böse
– in diesem Fall Alexander gegen den Teufel.
Unter der Gesamtleitung von Gabriele Knobloch und der musikalischen
Leitung von Niels Fölster gab es etwas zu sehen, das man sonst
nur
auf ganz großen Bühnen sieht – ein perfekt
inszeniertes Musical mit live gespielter Musik, ausgefeilter
Choreographie und ausdrucksstarkem Gesang. Schon allein die
Kostüme waren ein Hingucker. Barocke Trachten, wallende
Kleider,
die erotischen Fummel der „Teufelinnen“ –
die
Kostümausstatter Uta Baranovskyy, Andrea Dodt und Herbert
Knobloch
hatten ganze Arbeit geleistet. Die überwiegend in Deutsch
gesungenen Stücke reichten von traurig-melancholisch bis zu
richtig rockig.
Es kommt im Kulturzentrum nicht oft vor, dass es stehende Ovationen
gibt. Für die Darsteller in „Wicked Game“
gab es sie
– minutenlang. Der Beifall wollte nicht verebben und niemand
der
Zuschauer dachte am Ende des knapp zweistündigen Grusicals
daran,
den Theatersaal zu verlassen. „Zugabe!“-Rufe wurden
laut
und die „Teufel“ auf der Bühne
ließen sich nicht
lange bitten.
Die Musik- und Kunstschule Havelland, eine Idee, ein Grusical, eine
gefeierte Premiere – es war beeindruckend.
Der Preussenspiegel vom 30.03.2010:
Feuerfontänen
zur E-Gitarre
Rathenow (cwa). Unter tosendem Applaus und mit Standing Ovations
feierte das Publikum die zweite Auflage des Grusicals „Wicked
Game“. Im Saal des Kulturzentrums zeigten die
Künstler großes Schauspiel, mit Tanz und Gesang.
„Es war alles einfach perfekt“, schwärmt
die Zuschauerin Gunhild Hilger. „Die Ausstattung ist
glamourös und passt perfekt zu der romantischen Musik. Die
Texte sind verständlich gesungen, es ist schließlich
wichtig die Geschichte zu verstehen“, erzählt die
Bahnitzerin weiter, die mit ihrer Berliner Freundin aus der Zeitung von
dem Spektakel erfuhr. Auch Kerstin Kowalski ist begeistert:
„Ich finde den großen und den kleinen Teufel
besonders gut, aber auch der Rest ist erstklassig gemacht“,
erzählt die Stendalerin. Gabriele Knobloch, die das
Stück schrieb, schaute immer wieder zu den Zuschauerreihen, wo
auch ihr Mann und der Sohn sitzen. „Alles läuft gut,
es gibt also keinen Grund aufgeregt zu sein“, versichert sie.
In dem Stück ging es um die Liebe zwischen Alexander und
Elèn, die nach der Hochzeit plötzlich kalt und
herzlos wurde. Alexander ging auf die Suche nach dem Grund dieser
furchtbaren Wandlung und entdeckte ein teuflisches Spiel. Der erste Akt
spiegelte die romantische Stimmung der Hochzeit wieder. Später
schlägt diese jedoch in Trauer um. Nach der Pause wurde es
rockig, als es zum Kampf zwischen Gut und Böse in der
Unterwelt kam. Untote tanzten mit dem kleinen Teufel zu
„Thriller“. Für Lacher sorgten
zwischendurch zwei Katzen, damit es nicht zu gruselig wurde.
Feuerfontänen erhitzen die Bühne und
E-Gitarren-Klänge brachten den Saal zum Beben. Unter der
Leitung von Thomas Klotz und Niels Fölster zeigten alle
Beteiligten eine Leistung, die auch auf großen
Bühnen Bestand hat. Dass hier Musikschüler beteiligt
waren, merkte niemand. Hinter der Bühne waren die Schauspieler
trotz Lampenfiebers gelassen. „Ich habe immer Angst vor einen
Blackout, das wäre wirklich peinlich. Aber alles
läuft einfach super“, freut sich Annelie Knobloch in
der Rolle der Mutter Elenor. „Auch die Tänzer geben
sich große Mühe. Durch die mitreißende
Musik wird der Tanz eigentlich zum Selbstläufer, da kann
niemand still stehen“, erzählt sie
abschließend.
